Zeit zu Handeln: Protarget AG hat am Briefing im Auswärtigen Amt anlässlich der 25. UN-Klimakonferenz (COP 25) teilgenommen

Zeit zu Handeln: Protarget AG hat am Briefing im Auswärtigen Amt anlässlich der 25. UN-Klimakonferenz (COP 25) teilgenommen

Berlin, 14. November 2019 – Das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das Deutsche Klimakonsortium sowie andere Vertreter aus Wissenschaft und Politik diskutieren beim diesjährigen Briefing über den kommenden Klimagipfel und Anforderungen an die Klimapolitik. Die alljährliche Klimakonferenz, die in diesem Jahr unter dem Motto „Es tiempo de actuar“- „Es ist Zeit zu handeln“ in der spanischen Hauptstadt Madrid unter der Präsidentschaft Chiles stattfindet, dient der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und widmet sich dieses Jahr besonders dem Vorhaben, die internationalen Anstrengungen und Ambitionen für mehr Klimaschutz zu erhöhen. Die Erwartungen an die Klimapolitik sind dabei hoch.

Martin Scheuerer, der kaufmännische Vorstand der Protarget AG, nutzte das Briefing im Auswärtigen Amt mit rund 450 weiteren Besucherinnen und Besuchern zum aktiven Austausch über klimarelevante Themen.

Der Bundesminister des Auswärtigen Heiko Maas sagte, dass Europa in Klimaangelegenheiten eine führende Rolle übernehmen müsse, denn nur dann würden auch Länder wie China und Indien Kurs halten. Dies impliziert, dass die EU ihre Klimaziele für 2030 im nächsten Jahr nachschärfen und mit mehr Ehrgeiz formulieren müsse. Der europäische Green Deal dürfe keine leere Floskel bleiben, so Maas.

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze sagte dazu, dass es auf der Weltklimakonferenz in Madrid auch um die Etablierung eines zuverlässigen Anrechnungssystems für Emissions-Zertifikate auf globaler Ebene gehen wird. Die Beiträge zum Klimaschutz einzelner Staaten müssen gesteigert und die Klimaziele überarbeitet werden. Nur so könne die Klimakatastrophe abgewendet werden.

In seinem Vortrag berichtet Professor Johan Rockström, der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, dass die 2015 festgelegten nationalen Ziele nicht ausreichen, um die globale Erderwärmung auf unter zwei oder 1,5 Grad Celsius zu halten. Aus seiner Sicht ist es unerlässlich, die weltweiten Treibhausgasausstöße in den nächsten zehn Jahren auf die Hälfte zu reduzieren, um unser Klima stabilisieren zu können. Denn wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen sehr deutlich, dass die Beschreitung desselben Pfades zu noch größeren Klimaschäden führen wird. Dabei gehe es nicht nur um Umweltschutz, sondern auch um den Schutz des Menschen, betonte Rockström.